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WSOP 2026
Historic Texas Card House Wsop Circuit Begins Today In Austin Apr. 23. 2026

An einem historisch bedeutsamen Tag für die WSOP Circuit-Serie beginnt heute erstmals eine WSOP Circuit-Veranstaltung im Bundesstaat Texas. Austragungsort ist das Texas Card House in Austin. Nach monatelanger Vorbereitung durch die World Series of Poker sowie das Team des Texas Card House startet heute das erste von insgesamt 18 WSOP Circuit Ring-Events im sogenannten Lone Star State. Im Zeitraum von Donnerstag, dem 23. April, bis Montag, dem 4. Mai 2026, bietet das Texas Card House insgesamt 18 Gelegenheiten, einen begehrten WSOP Circuit Ring zu gewinnen und sich gleichzeitig für eines der größten Poker-Events des Jahres zu qualifizieren: die WSOP Paradise 2026 im Baha Mar Resort auf den Bahamas....(mehr...)
 
Kandu Poker

Die Kandu Poker Variante verändert die Einstellung zum Pokerspiel in Amerika möglicherweise für immer. Im Widerspruch zum aktuellen Trend steht jetzt eine Entscheidung, die vor kurzem in Wichita, der größten Stadt um US-Bundesstaat Kansas getroffen wurde.Vom Unternehmer Shawn Riley wurde Kandu Challenge als Geschicklichkeitsspiel erfunden. Schon seit langem wird in der USA um die Legalisierung des Pokerspiels gekämpft. Shawn Riley veränderte einige Elemente in dem normalen Pokerspiel und erfand die Kandu Challenge Poker Variante. Diese Variante hat mit Geschicklichkeit jedoch nicht mehr viel zu tun und nun könnte diese Variante die Einstellung zum Poker in den USA komplett verändern.
Der wesentliche Unterschied zwischen Poker und Kandu Poker liegt am Flash. Der Flash bedeutet, dass der Dealer vor jeder Runde das Deck vor den Spielern für einige Sekunden ausbreitet. Dann macht er den Cut. Die Spieler haben so die Möglichkeit, zu erahnen wie das Spiel für sie ausgehen wird. Zudem sieht man noch die unterste Karte vor dem Dealen.

Am Ende der vergangenen Woche hat jedoch ein Richter aus Kansas entschieden, dass die bekannte Pokervariante Kandu Challenge technisch gesehen ein Glücksspiel ist, nach den Gesetzen des US-Bundesstaates wäre diese Pokervariante also illegal.
Richter Timothy Lahey folgte dem Antrag eines Staatsanwaltes. Es soll Anklage gegen den Erfinder der einzigartigen Pokervariante erhoben werden. Die Anklage des Staatsanwaltes besagte, dass die Kandu Challenge ein "kaum verschleiertes illegales Pokerspiel" ist und er hatte das Verbot des Spieles im Juni veranlasst. Daraufhin haben Inhaber der Firma Cobra Crew LLC und des Erfinders, die Three Kings Holdings LLC, Klage eingereicht, da ihrer Meinung nach das Spiel vor allem ein Geschicklichkeitsspiel ist und damit nicht rechtswidrig wäre.
Der Staat hielt dem entgegen, dass das Spiel einfach eine leicht modifizierte Version von Texas Hold\'em Poker sei. "Es ist die Meinung von meinem Büro, das Amt des Sedgwick County District Attorney, Kansas Racing und Gaming Commission und der Stadt Wichita, dass Kandu Challenge rechtswidrig ist", sagte Generalstaatsanwalt Steve Six. "Wir freuen uns, dass das Gericht mit unserer Auffassung übereinstimmte, dass dieses Spiel nur eine weitere kreative Form des illegalen Glücksspiel ist."

Hier sollte jedoch erwähnt werden, das der US Bundesstaat Kansas nicht unbedingt den aktuellen Trend der vereinigten Staaten verkörpert. Im eher konservativen US-Bundesstaat South Carolina wurde sogar vor kurzem ein Urteil gesprochen, das dem aus Kansas vollkommen widerspricht. In diesem Urteil wird festgehalten, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel und kein Glücksspiel ist.
 

Furcht und Hoffnung bei der Online Glücksspielindustrie – Muss die EU schon wieder eingreifen?


Der europäische Glücksspielmarkt bleibt eine Baustelle

Deutschland ist nicht unschuldig an dieser Situation. Während die meisten europäischen Länder Glückspiele mit einem Schutz für Spieler und trotzdem wettbewerbsfähig ausgerichtet haben, wurde in Deutschland mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag (E-15), dem 15 der 16 deutschen Bundesländer beigetreten sind, ein Schritt nach hinten gemacht. Und nun will auch noch das 16. Bundesland seine Liberalisierung des Glückspielmarktes zurückziehen. In Schleswig-Holstein hatten CDU und FDP in der Vergangenheit ein eigenes Glückspielgesetzt, das allgemein gelobt und als Meilenstein betrachtet wurde, eingeführt. Die neue Regierungskoalition, bestehend aus SPD, Grünen und SSW, will sich nun aber den anderen Bundesländern anschließen. Deren E-15 wurde aber während des Sommers schon von der EU-Kommission und der unabhängigen Monopolkommission, die die Bundesregierung berät, kritisiert. Gleichzeitig wurde das Schleswig-Holsteinische-Modell gelobt.

Ausschreibungen werden in Frage gestellt

Die Gegner von E-15 werden immer mehr. Unter anderem hat die European Gaming and Betting Association (EGBA) eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. In der EGBA vereinigen sich europäische Online Wettanbieter. Deren Generalsekretärin Sigrid Ligne ist der Meinung, dass die Lizenzvergabe in Deutschland zurzeit sehr umstritten ist. Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass nicht offen, fair und transparent vergeben wird. Zum Beispiel wird die Neutralität eines Anwaltes in Frage gestellt, der gleichzeitig die Gesellschaften des deutschen Lottoblocks berät und bei der Lizenzvergabe mitwirkt. Außerdem hat die EU-Kommission schon im Frühjahr kritisiert, dass Sportwettanbieter und Online Poker Casinos ungleich behandelt werden und eine Festlegung auf höchstens 20 Lizenzen willkürlich erscheint. Höchstwahrscheinlich wird ein Vertragsverletzungsverfahren gegen E 15 eingeleitet werden, da die Bundesländer nicht begründet haben, warum Online-Poker süchtiger macht als Sportwetten und eher der Geldwäsche dienen. Die autoritären online Blackjack Webseiten geben an besorgt zu sein über die Qualität der Spiele und diese neuen Gesetze könnte problematisch sein für die Freiheit der Online-Casino Spieler. "Weniger Wettbewerb bedeutet weniger Innovation," sagen die Blackjack Experten.

Das bisherige Schleswig-Holsteinische Modell ist doch eigentlich gut

Das bisherige Schleswig-Holsteinische-Modell, das sich an der dänischen Umsetzung orientiert zeigt, dass Spielerschutz und Missbrauchsprävention mit spannenden Spielmöglichkeiten verbunden werden können. Der Leiter der Glückspielaufsicht in Schleswig-Holstein, Guido Schlütz, wurde dafür auf der Herbstveranstaltung der International Masters of Gaming Law (IMGL) in London sogar ausgezeichnet. Die IMGL ist eine Organisation, in der sich über 300 Experten in Sachen Glücksspiel aus der ganzen Welt vereinigen. Im Gegensatz zu dem restlichen Europa, wo die Zeichen in Sachen Glückspielregulierung modern dem Vorbild Dänemarks folgen lehnt die deutsche Gesetzgebung dies immer rigoroser ab. Auch das einzige Bundesland das bisher eine gute Regulierung hatte schließt sich den blockierenden anderen Bundesländern an. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Haltung in einem Vertragsverletzungsverfahren enden wird.
 

 

Wird es Bingo gelingen die Legalität des Glücksspiels zu lockern?
 

Die Presse ist überfüllt mit Nachrichten im Bezug auf die Bingo-Industrie, die als Folge des Rauchverbots zu Grunde geht. Die Anforderungen sind inzwischen so schlecht, dass die Bingo-Industrie große Hilfe im Einklang von Massenkonkurs von Betreiber bedarf. Kann aber das Internetanpassung, was dieses klassische Spiel betrifft, bedrohlich sein, oder wird es in keiner Weise zu Vergleich führen?
Bingo wurde in den Online Casinos in den letzten Jahren immer beliebter und die Anbieter übertreffen sich gegenseitig mit verschiedenen Angeboten und attraktiven Spielen. Viele Online Casinos konzentrieren sich hauptsächlich nur auf Bingo oder veröffentlichen eine extra Website für Bingo.
Bingo ist das beliebteste Spiel, weil es von Männern und Frauen aller Altersklassen gespielt wird, Die Online Casinos verzeichnen viele Gäste, die sich nur für die Bingo Spiele bei ihnen anmelden.
Laut die CaGa Media Umfrage - steht hinter Bingo in der Rangfolge der beliebtesten Glücksspiele übrigens Poker. Den dritten Platz konnte Roulette für sich verbuchen. Den meisten Umsatz in der Glücksspielbranche machen allerdings nach wie vor die Spielautomaten.
 
Kartenspiele in Deutschland: Zwischen Tradition und kurzlebigem Pokerboom.

Kartenspiele haben in Deutschland eine lange Tradition – und trotz moderner Trends zeigt sich, dass sich diese nur begrenzt verdrängen lässt. Eine Umfrage der GfK im Auftrag der Apotheken Umschau verdeutlicht die stabilen Vorlieben: Rund 44 Millionen Deutsche spielen zumindest gelegentlich Karten, und fast die Hälfte von ihnen (45,4 %) greift bevorzugt zu Rommé.

Besonders ausgeprägt ist diese Präferenz bei Frauen (58,8 %), während Männer mit deutlichem Abstand Skat favorisieren (57,5 %). Insgesamt folgt Skat mit 33,3 % auf Platz zwei, dahinter liegen Doppelkopf (18 %) und Canasta (17,2 %). Regionale Klassiker wie Schafkopf erreichen immerhin noch rund zehn Prozent. Deutlich abgeschlagen sind hingegen Randerscheinungen wie Patiencen (4,4 %) oder Bridge (3,3 %).

Diese Verteilung zeigt bereits, was sich auch in anderen Phasen beobachten lässt: Die deutsche Spielkultur ist erstaunlich stabil – und nur bedingt anfällig für kurzfristige Trends.

Ein solcher Trend war der Pokerboom zwischen 2006 und 2010. Ausgelöst durch internationale Turniere und mediale Inszenierung entwickelte sich Poker zeitweise zu einem Massenphänomen. Fernsehübertragungen und die Inszenierung als strategisches „Denkspiel“ verliehen dem Spiel eine neue Wahrnehmung, die es kurzzeitig aus der Nische holte.

Nach Angaben des Verband der Deutschen Automatenindustrie waren in dieser Phase rund 2,9 Millionen Spieler online aktiv, darunter etwa 260.000 Deutsche. Die Struktur der Spielerschaft war dabei eindeutig: Über 70 Prozent männlich, mit einem Schwerpunkt in der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren – also genau dort, wo Risiko gern als kalkulierte Entscheidung interpretiert wird.

Der eigentliche Reiz lag weniger im Spiel selbst als in der Erzählung dahinter: Poker als Mischung aus Psychologie, Mathematik und individueller Überlegenheit. Ein Narrativ, das sich gut vermarkten ließ – und entsprechend intensiv genutzt wurde.

Doch wie bei vielen medial getriebenen Entwicklungen folgte die Ernüchterung schnell. Mit dem Rückgang der öffentlichen Aufmerksamkeit verlor Poker rasch an Bedeutung. Anbieter, die auf nachhaltiges Wachstum gesetzt hatten, verschwanden ebenso schnell vom Markt, wie sie zuvor entstanden waren.

Parallel dazu setzte eine Rückbesinnung ein. Traditionelle Spiele wie Skat, Schafkopf oder Doppelkopf gewannen wieder an Bedeutung – nicht wegen spektakulärer Inszenierung, sondern aufgrund ihrer tiefen kulturellen Verankerung.

Rückblickend erscheint der Pokerboom daher weniger als nachhaltige Entwicklung, sondern vielmehr als importierter Trend – geprägt von amerikanischer Popkultur und medialer Überhöhung. Die Erwartung, Poker könne sich dauerhaft als dominierendes Kartenspiel etablieren, hat sich nicht bestätigt.

Selbst strategisch anspruchsvollere Spiele wie Bridge, international oft als Denksport angesehen, bleiben in Deutschland eine Randerscheinung und beschränken sich auf kleine, spezialisierte Spielkreise – und gelten vielerorts bereits als rückläufig, da es zunehmend an Nachwuchs fehlt.

Die Bilanz fällt entsprechend nüchtern aus: Der Pokerboom war kein struktureller Wandel, sondern eine temporäre Abweichung. Langfristig setzt sich nicht das lauteste oder am stärksten inszenierte Spiel durch – sondern das, was kulturell verankert ist.

 

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und unterstützt die Legalisierung von Poker.

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